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Ausstellung

Menschenbilder

Sibylle Prange / Katrin Regelski Bilder / Objekte / Zeichnungen


Mit schnellem Pinselstrich scheint Sibylle Prange (Jg. 69) ihre Figuren auf die Leinwand oder das Blatt zu setzen. Immer steht der Mensch im Mittelpunkt. Ganz auf sein existenzielles Dasein reduziert, ist er nackt, ungeschützt, verletzbar und verletzlich. Ihre eindringlichen Bilder konzentrieren sich auf den Körper bzw. das Antlitz; die Hintergründe sind oft kräftige Farbräume, gelegentlich mit den Andeutungen von Gegenständen. Ihre Figuren verharren, vollführen Sprünge oder stürzen in die Tiefe. Dabei bleiben ihre Personen isoliert, gleich, ob sie sich in einem Zusammenhang zu einem anderen oder vielen Menschen befinden.

Mit dem Thema Beziehungen setzt sich auch Katrin Regelski (Jg. 67) in ihren neuesten Werken der Agathenburger Ausstellung auseinander. Grundlage dieser Arbeit sind Gespräche, die die Künstlerin mit Frauen und Männern, die im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts geboren sind, geführt hat. Für ihre künstlerische Auseinandersetzung bezieht sie sich auf Freundschaften, Liebe und Eltern-Kind-Beziehungen. Zugleich geht es ihr um den Vorgang des Erinnerns. Rückblicke auf die Kindheit, ersehnte Lebensziele und die Konfrontation mit einer meist anders verlaufenden Wirklichkeit werden erfahrbar gemacht.

Beide Künstlerinnen konzentrieren sich auf das vermeintlich unspektakuläre des Lebens - existenzielle Höhen und Tiefen mit eingeschlossen.

Diese Ausstellung wurde großzügig durch das Land Niedersachsen und den Landkreis Stade gefördert.

Menschenbilder

19. November bis
29. Dezember 2002
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