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Ausstellung

Liniengeräusche

Doris Cordes-Vollert Fotografie, Zeichnung


Die Linie als Kontur ist erstes bildnerisches Mittel beim Darstellen eines Gegenstandes und zugleich ist sie von hohem künstlerischen Abstraktionsgrad. Linien werden im Alltag als Leitsysteme eingesetzt, wie z.B. die Spurenmarkierung auf der Straße.

Der je nach Gestaltungsart (ab- oder ansteigend, schlängelnd, Zickzack, ...) unterschiedliche optische Charakter einer Linie, erzielt ebenso eine eigene psychische Wirkung. Doris Cordes-Vollert beschäftigt sich seit ca. zwanzig Jahren mit dem Phänomen der Linie. Bei der Untersuchung von Liniaturen setzt sich die Hamburger Künstlerin mit ganz unterschiedlichen Zusammenhängen auseinander und wählt vielfältige Medien als Ausdrucksmittel: Sie betreibt Feldforschung in der Natur, in dem sie vorhandene Linien als Spuren sichtbar macht. Es entstehen Frottage von in der Natur vorkommenden Strukturen. Fotografien, Zeichnungen und Begehungen sind zugleich die Suche und das Ergebnis dieser Arbeiten. Sie schafft Installationen für den Innen- und Außenraum, meist mit minimalen Eingriffen um Vorhandenes sichtbar zu machen, oder Situationen zu kommentieren. Das Aufspüren vorhandener und das Setzen eigener Linien stehen gleichberechtigt nebeneinander.

Ein multimedialer Zugang zum Thema Linie im Werk von Doris Cordes-Vollert war über eine CD-ROM, die anstelle eines Künstlerbuches erschienen ist, in der Ausstellung möglich. Mit Hilfe der CD-Rom, wurden weitere Möglichkeiten bereitgestellt, die Ausstellung vor- und nachzubereiten. Zum Thema Linie, als eines der grundsätzlichen Gestaltungsmittel der bildenden Kunst, wurde ein Projekt für SchülerInnen angeboten, das die Künstlerin begleiten hat.

Liniengeräusche

10. März bis
14. April 2002
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