Hauptmenü

Lesung

Bella Chagall und Frédéric Chopin

Eine Lesung mit Texten von Bella Chagall verwoben mit Préludes von Frédéric Chopin


Johanna Krumstroh (Rezitation), Angela Yoffe (Klavier)

Bella Chagall beschreibt phantasievoll in ihrem Erinnerungsbuch
"Erste Begegnung" die wundersame Welt ihrer Kindheit -
unvergeßliche Eindrücke. Und alles überstrahlend schildert sie die
Gestalt des Mannes, dem sie in dieser
Welt begegnete - Marc Chagall.
Es ist ein verzaubernder Abend, der die Zuhörer in eine
Liebesgeschichte einer vergangenen Zeit entführt.

Dieser Abend wurde zur Schubertiade in Schnackenburg
(Künstlerischer Leiter: Prof. Arkadi Zenzipér, Initiator und Leiter
des Dreiklang-Musikfestivals, Dresden) entwickelt und im September
2004 mit Erfolg aufgeführt.


Im Mittelpunkt steht ihr verwirrendes erstes Zusammentreffen, das
Wiedersehen mit dem noch Fremden beim Spaziergang durch das
nächtliche Witebsk, das Gefühl, die Gewißheit, dass ein neues Leben begonnen hat, und im heißen Juli schließlich der Geburtstag, an dem Chagall sie malt. Durch den feinen und erstaunten Blick Bellas auf Chagall, entsteht vor unseren Augen das Bild eines lebhaften und instinktiv handelnden Menschen, so wie in den Bildern Chagalls Gestalt gewordenes Gefühl sichtbar wird.
"Ihr Stil ist der Stil einer jüdischen Braut in der jüdischen Literatur.
Sie schreibt wie sie lebt, wie sie liebt, wie sie ihre Freunde aufnimmt.
Ihre Worte, ihre Sätze gleichen dem Atem der Farbe auf der
Leinwand." (Marc Chagall)

Johanna Krumstroh absolvierte ihr Gesangstudium an der Hochschule Carl Maria von Weber in Dresden. Ihre sängerische Ausbildung intensivierte sie bei L. Zarzycka (Dresden), und durch Meisterkurse bei J. Cash (London) und Neil Semer (New York).
Seit 1999 ist sie als Oratorien- und Liedsängerin tätig.
Darüber hinaus studierte sie Schauspiel an der Webber Douglas
Academy of Dramatic Art, London und schloss die dreijährige
Ausbildung mit Auszeichnung ab.
Sie spielte in London am Chanticleer Theatre und am Drayton
Theatre u. a. "Charlotte Lucas" in "Pride and Prejudice" (J. Austen),
"Elsa" in "Anatol" (A. Schnitzler) und "Hippolyta" in "A Midsummer
Night's Dream" (W. Shakespeare).
In Hamburg war sie in der Titelrolle in "Die bitteren Tränen der
Petra von Kant" (R.W. Fassbinder) zu sehen. Weitere Engagements
führten sie 2002 und 2003 nach Bern, wo sie u. a. "Elisabeth I." in
"Maria Stuart" (D. Maraini) spielte. Aktuell ist sie in dem Solostück
"Die Briefe der Marianna Alcoforado" (R.M. Rilke) und mit den
Lesungen "Bella Chagall - Frédéric Chopin" sowie "Orlando" von
V. Woolf zu sehen.
Die Pianistin Angela Yoffe studierte zunächst an der Musikhochschule in Kiev (1987-1991) und schloß ihr Studium mit einem Diplom ab. Außerdem absolvierte sie an den Musikhochschulen Tel Aviv (1992-1996) und Karlsruhe (1997-2001) ihre Studien jeweils mit einem Diplom summa cum laude.
Sie erhielt das America-Israel Cultural Foundation Musik-
Stipendium, sowie das Rubin Academy of Music Stipendium.
Angela Yoffe ist Gewinnerin mehrerer Wettbewerbe, so etwa 1993
des A. Katz- Wettbewerbes (2. Preis), des Artist Competition (2.
Preis) in Tel Aviv und der Riki Sperber Memorial Foundation.

Angela Yoffe trat als Solistin u. a. mit dem Symphonieorchester
Kiev, dem Philharmonischen Orchester Israel, dem Symphonischen
Orchester Haifa und dem Baden-Badener Orchester auf.
Konzertreisen führten Yoffe in viele Städte Deutschlands und
Israels, nach Italien, Amerika und in die Schweiz. 2003 war sie Gast
beim Musikfestival Bad Hersfeld, wo sie sowohl solistisch wie auch
mit verschiedenen Kammermusikensembles auftrat.

Bella Chagall und Frédéric Chopin
Schloss
11. Dezember bis
6. Juni 2016
voriges Bild
nächstes Bild
 
 

Nächste Veranstaltungen

Neues aus dem Schloss

 

SIDEBAR_MENU

scroll to top