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Konzert

Hommage à Skrjabin

Christina Brandner, Klavier


Alexander Nikolajewitsch Skrjabin (1872-1915), der sich als Komponist auch philosophisch definierte und seine Mission als Prophet und Magier unter den Musikern erkannte, identifizierte sich mit dem Übermenschen Nietzsches.
Durch Ekstase wollte er eine Verbindung mit dem Kosmos erreichen, wollte selbst dem göttlichen Schöpfer nahe kommen. Entsprechend ungewohnt klingt Skrjabins Musik, nicht einmal so sehr in der Sprache, sondern in der Aussage, weil sie nicht gefallen soll, sondern erlebt werden muss. Er studierte zusammen mit Rachmaninow bei A. Arensky in Moskau.
Christina Brandner präsentierte in diesem Konzert u.a. die Sonaten Nr. 2 op. 19 und Nr. 9 op. 68 (Schwarze Messe), sowie die selten zu hörenden 3 Preludes von Skrjabins früh verstorbenen Sohn Julian (1908-1919).
Gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes, führte Frau Brandner ihr Studium nach Hannover, Minsk/Weißrussland und Dresden zu Karl-Heinz Kämmerling, Vladimir Krajnev und Arkadi Zenzipér. Seit 2002 hat sie einen Lehrauftrag an der Dresdner Musikhochschule.
Das Konzert "Hommage à Skrjabin" war eine Kooperation mit dem
Kulturforum Lüneburg.

Hommage à Skrjabin
Konzertsaal
22. Mai bis
6. Juni 2016
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