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Ausstellung

Gerhard Hoehme

Gerhard Hoehme. Bilder und Objekte aus dem Morat-Institut, Freiburg i.Br.


Zur Eröffnung sprachen
Bettina Roggmann
Kulturstiftung Schloss Agathenburg

Dr. Susanne Rennert
Kuratorin der Hoehme-Stiftung
museum kunst palast, Düsseldorf
Gerhard Hoehme (1920-1989) entwickelte eines der
eigenwilligsten und vielschichtigsten Werke der Nachkriegskunst
in Deutschland. Im Austausch mit der Pariser Avantgarde,
den wichtigsten Vertretern des französischen Informel,
Jean Fautrier und Jean Dubuffet, schuf er in den 50er Jahren
einen wesentlichen Beitrag zur deutschen informellen Kunst.
Unsere Ausstellung zeigte Bilder, Objektkästen, Aquarelle und
Zeichnungen aus der Zeit von 1953 bis 1988. Alle ausgestellten
Werke waren Leihgaben des Morat-Institut für Kunst und
Kunstwissenschaft in Freiburg i.Br., das eine hervorragende
Sammlung besitzt, darunter die letzten Arbeiten von Gerhard Hoehme, zartfarbige Aquarelle, die im September 1988 in seinem Haus bei Rom entstanden sind. Zeit seines Lebens hat Hoehme mit Formen und Materialien der Malerei experimentiert. Es entstanden
farbintensive Leinwände bis hin zu lichten, nahezu weißen
Damastbildern. Den Umraum seiner Bildwerke hat er immer
wieder mit plastischen Schnüren unmittelbar einbezogen,
gleichsam als Hinwendung zum Betrachter, den Hoehme stets als
aktiven Rezipienten seiner Kunst verstanden hat.


Zu Gerhard Hoehme
Gerhard Hoehme (1920-1989) entwickelte eines der eigenwilligsten und vielschichtigsten Werke der Nachkriegskunst in Deutschland. 1948 begann Hoehme ein Studium der Malerei an der Kunstschule Burg Giebichenstein bei Halle an der Saale.
1951 zog er nach Düsseldorf und nahm ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf auf. Dort trat er mit Jean Fautrier und Jean Dubuffet, den wichtigsten Vertretern des französischen Informel, in Kontakt. Von 1960 bis 1984 leitete er als Professor eine der vitalsten Klassen für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf.


Angebote zur Kunstvermittlung
Menschen mit Kunst in Kontakt bringen.
Das ist unser Ziel.

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