Ausstellung

home not at home

Rauminstallationen von Andrea Ostermeyer und Paul Schwer

Zur Eröffnung sprachen

Bettina Roggmann, Kulturstiftung Schloss Agathenburg
Dirk Schaller, Stellvertr. Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Stade
Dr. Maria Müller, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Ausgangspunkt des Konzeptes war die gemeinsame Beschäftigung mit Farbe und Raum. Andrea Ostermeyer untersucht dieses Thema von der Skulptur her kommend, Paul Schwer als Phänomen der Malerei.
Die Eigenwilligkeit der Ausstellungsräume von Schloss Agathenburg, seine Geschichte, aber auch die eigene Position als Künstler in der Gesellschaft führte zu dem Titel " home not at home ".

So haben die dick ummauerten Räume einen zentral hängenden Kronleuchter, und bieten einen melancholischen Blick auf das Alte Land. In der wechselvollen Geschichte des Schlosses, dessen Namen der Ort trägt, gibt es von Anfang an auch die Abwesenheit, (z.B. des Erbauers). Dieses Moment der Abwesenheit ist unter anderem durch den Verlust der historischen Innenausstattung bis heute spürbar.
Der Titel `home not at home´ wird in drei Räumen als Lichtinstallation, Großphoto und skulpturale Farbinstallation umgesetzt. Drei Ebenen wird im Ausstellungskonzept nachgegangen, die in kontrapunktischen Ansätzen verfolgt werden: Licht - Schatten, Abbild - realer Gegenstand, Innen - Außen.


Es ist spannend auf Schloss Agathenburg: Auf dem Schlossvorplatz war eine große leuchtende Außenskulptur von Paul Schwer aufgebaut!
Zu Andrea Ostermeyer
1961 in Lübeck geboren, 1983-89 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Meisterschülerin von Heinz-Günter Prager, zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Köln.

Zu Paul Schwer
Paul Schwer, geboren 1951, studierte nach seinem Medizinstudium und langjähriger Tätigkeit als Arzt und Mitarbeiter der Künstlergruppe UNART, die sich mit Patienten der Psychiatrie künstlerisch auseinandersetzt, an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Professor Erwin Heerich. Paul Schwer lebt in Ratingen und ist kontinuierlich bei Ausstellungen vertreten.

Die Ausstellung wurde großzügig aus Mitteln des Landes Niedersachsen, durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Kreissparkasse Stade gefördert.

home not at home
Schloss
8. März bis
19. April 2009
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