Ausstellung

Silke Brösskamp

Zur Eröffnung sprachen: Bettina Roggmann
Kulturstiftung Schloss Agathenburg
und
Dr. Christine Litz
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Der Schwerpunkt der Arbeit von Silke Brösskamp sind ortsspezifische Installationen, Raumarbeiten, in denen sich die Medien Zeichnung/Malerei und ihre Reproduzierung durch Fotografie und Druck durchdringen. Ebenso verschränkt sie die Ebenen zwischen Zwei- und Dreidimensionalität: Bilder eröffnen optische Räume oder suggerieren Gegenstände im Raum; skulpturale Formen werden z.B. durch All-Over-Zeichnung zum Bildträger.

Ausgangspunkt ist die subjektive Wahrnehmung des Ausstellungs-raumes und das Aufspüren vorhandener wie Herstellen neuer Raumbezüge. Es entstehen große, zwei- oder dreidimensionale Objekte die den Ausstellungsraum besetzen und seine Realität verändern.

Für Schloss Agathenburg hatte Silke Brösskamp ein eigenes Projekt konzipiert, das auf die Erwartungen von Besuchern an ein Schlossgebäude referiert sowie auf die wenigen Spuren, die die einstige historische Nutzung hinterlassen hat.
Der Einsatz von Malerei und Zeichnung spielt bei ihrer Arbeitsweise eine zentrale Rolle, jedoch nimmt sie ihre künstlerische Handschrift und das Ausgangsmaterial in einem weiteren Arbeitsschritt zurück, in dem sie auf Reproduktion und Verfremdung setzt.
Malerische Medien wurden in die Installationen integriert, in dem Zeichnungen mit fototechnischen Mitteln auf Stoff oder Kunststoff gedruckt wurden, um dann z.B. in Form eines Polsterbezuges Bestandteil eines Objektes zu werden. Ebenso entstanden Zeichnungen auf fotografischen Medien. Gescannt und digital bearbeitet wurden sie endgültig ausgedruckt und, einer Tapete gleich, auf die Ausstellungswand montiert. Die Grenze zwischen Skulptur, Raum und Bild bildete dabei oftmals einen zentralen, formalen Ansatzpunkt.

Zu Silke Brösskamp
Silke Brösskamp, Jahrgang 1965, studierte nach ihrem Diplom der visuellen Kommunikation an der Kunstakademie Münster bei Reiner Ruthenbeck und Katharina Fritsch. Als Meisterschülerin von Katharina Fritsch schloss sie ihr Kunststudium im Jahr 2002 ab und begann ihren sechsmonatigen Arbeitsaufenthalt in der Cité des Arts, Paris. Seit 2003 arbeitet sie in Köln.

 
Angebote zur Kunstvermittlung
Menschen mit Kunst in Kontakt bringen.
Das ist unser Ziel.

Sonntag, 21. September um 16 Uhr
Die Künstlerin Silke Brösskamp kam erneut nach Agathenburg,
um über ihren künstlerischen Ansatz und die für unser
Schloss geschaffene Installation zu sprechen.
(Autofreier Sonntag am 21. September)


Sonntag, 12. Oktober um 16 Uhr
Öffentliche Führung mit Präsentation des Ausstellungskatalogs

Für jeden Raum unserer Ausstellung hatte die Künstlerin Silke Brösskamp eine eigene Installation geschaffen. Schwerpunkt
des Kataloges ist die Dokumentation unserer Rauminstallationen.
Darüber hinaus sind für andere Orte realisierte
Werke abgebildet. Der Katalog wurde im Rahmen einer Führung
von Bettina Roggmann vorgestellt. Er ist für Euro 11,- im Schloss erhältlich.

Sonntag, 26. Oktober um 17 Uhr
Finissage mit Führung

Zum Abschluss der Ausstellung erläuterte Kunstvermittlerin Dorothea Leicht während einer Führung den künstlerischen Ansatz von Silke
Brösskamp. Ausgehend von kleinformatigen Farbstiftzeichnungen
entwickelt die Künstlerin raumfüllende Wand- und Bodenarbeiten,
die sich auf Formen im sog. Herrschaftssaal des Schlosses beziehen. Frau Brösskamp wwr zur Finissage anwesend.


Ausstellung und Katalog wurden großzügig durch das Land Niedersachsen gefördert.

Silke Brösskamp
Schloss
30. August bis
26. Oktober 2008
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