Ausstellung

Gestiefelte Katze

Fotoarbeiten und Objekte von Christiane Möbus

Seit zwanzig Jahren schafft Christiane Möbus in lockerer Regelmäßigkeit Selbstporträts: Fotos, die ihre Füße aus der Perspektive, der in den eigenen Händen gehaltenen Kamera zeigen. Eine Standortbestimmung im Wortsinn. Die Größe der Bilder wird jeweils durch den eins zu eins Maßstab der Füße der Künstlerin bestimmt. Christiane Möbus fasst die Fotoarbeiten als Inseln auf, die abgegrenzte aber nicht abgetrennte Welten zeigen. Vielmehr verursachen die Anschnitte von Körper und Umraum eine erzählerische Ebene, die den Betrachter mitten in eine Geschichte versetzen. Der Charakter der Bilder ist vielfältig: poetisch, heiter, streng skulptural, geheimnisvoll ..., Innenräumen und Landschaften sind der bestimmende Bildgegenstand.
Neben bestehenden und neuen Fotoarbeiten zeigten wir zwei neue Objekte der Künstlerin.
Christiane Möbus erhielt zahlreiche Preise darunter seit den 80er Jahren das Niedersächsische Künstlerstipendium, den Förderpreis des Kunstpreises Berlin, den Niedersachsenpreis und 2001 den Kunstpreis der Stadtsparkasse Hannover. Nach Professuren in Hamburg, Braunschweig und Göteborg ist sie seit 1990 Professorin an der Hochschule der Künste Berlin.

Ausstellung und Katalog wurden großzügig durch das Land Niedersachsen, die EWE Stiftung, die Kreissparkasse Stade, die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Niedersächsische Lottostiftung und den Landschaftsverband Stade gefördert.

Die erstmals im musealen Zusammenhang ausgestellten Selbstporträts von Christiane Möbus sind in einem umfangreichen Katalog dokumentiert. Der großformatige Katalog bildet zahlreiche Fotoarbeiten ab und ermöglicht ungeahnte Blicke auf Details und zeigt Raumaufnahmen aus dem Schloss. Den zentralen Aufsatz hat Dr. Martin Engler vom Kunstverein Hannover verfasst.

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