Ausstellung

Von Bergen

Arno Hassler, Stephan Huber, Peter Klare,
Günter Wintgens, Anette Ziss

Der Berg ist erneut in das besondere Interesse der Kunstreflexion gerückt. Keinem anderen Naturmotiv vergleichbar steht der Berg für die Erhabenheit wie für die Größe und Gewalt der Natur. Er türmt sich als schwer überwindbares Hindernis auf und wird sein Gipfel erklommen, bietet sich ein einzigartiger Blick in die Weite.
Als der Ort, der dem Himmel am nächsten ist, verkörpert er in der abendländischen Kultur die Vorstellung eines heiligen Ortes, eines Wohnortes des Göttlichen. Zugleich steht der Berg für Mühe und Gefahr für den Menschen. Er ist ebenso Synonym für Naturgewalt wie für die romantische Sehnsucht nach unberührter Natur, die manch eines ihrer Geheimnisse unter ewigem Eis verbirgt.
Malerei und Fotografie zeigen sich in den Bildern und Objekten nicht als Medium unmittelbarer Erfahrung. Die Arbeiten der Ausstellung spürten der Überhöhung und Bedrohung, die dem Bergmotiv innewohnt, ebenso nach wie seiner Besitzergreifung durch den Menschen.
Eine besondere Spannung entstand durch den Charakter der Ausstellungsräume, die durch den Blick in die Weite des Elbtals bestimmt sind.

Die Ausstellung wurde großzügig durch das Land Niedersachsen gefördert.

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