Konzert

Der Hamburger Opernsalon zu Gast auf Schloss Agathenburg II

Sónia Grané (Sopran), Natalia Skrycka (Mezzosopran), Bartosz Araszkiewicz (Bass), Elisaveta Blumina (Klavier), Eva Schramm (Moderation)

Beim Hamburger Opernsalon im Schloss Agathenburg stehen wieder drei junge und sehr vielversprechende internationale junge Künstler aus Polen und Portugal auf der Bühne, die u.a. im Internationalen Opernstudio an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin und der Volksoper Wien debütieren: die Sopranistin Sónia Grané, die Mezzosopranistin Natalia Skrycka und der Bass Bartosz Araszkiewicz. Begleitet werden die Stimmen am Steinway Flügel von der international erfolgreichen Konzertpianistin Elisaveta Blumina. Der Opernabend wird unterhaltsam moderiert von Radiomoderatorin und Opernsängerin Eva Schramm. Der erste Teil des Programms ist der klassischen Oper gewidmet mit Ausschnitten aus „Mozarts Hochzeit des Figaro“ und „Così fan tutte“, Rossinis „Barbier von Sevilla“ und „Eine Italienerin in Algier“ und aus Bizets „Carmen“. Der zweite Teil beginnt mit der Arie der „Olympia“ und dem „Barcarollen-Duett“ aus Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach. Danach folgen etwas modernere aber nicht minder klangvolle Lieder von Richard Rogers und Leonard Bernstein.

Eine Kooperation mit Musikförderung e.V.

Die Reihe Schlossmusik 2016 wird gefördert vom Landschaftsverband Stade aus Mitteln des Landes Niedersachsen.

Programm

W.A. Mozart (1756-1791)
Le nozze di Figaro - "Se a caso madama la notte ti chiama"
(Susanna) Sónia Grané / (Figaro) Bartosz Araszkiewicz

Le nozze di Figaro - "Aprite presto aprite''
(Susanna) Sónia Grané / (Cherubino) Natalia Skrycka

Così fan tutte - "Soave sia il vento"
(Fiordiligi) Sónia Grané / (Dorabella) Natalia Skrycka / (Don Alfonso) Bartosz Araszkiewicz

Gioacchino Rossini (1792-1868)
Il Barbiere di Siviglia - "La Calunnia"
(Don Basilio) Bartosz Araszkiewicz

L'Italiana in Algeri – "Oh! Che muso, che figura"
(Isabella) Natalia Skrycka / (Mustafà) Bartosz Araszkiewicz

Georges Bizet (1838-1875)
Carmen – "Seguidilla"
(Carmen) Natalia Skrycka

Pause

Jacques Offenbach (1819-1880)
Les contes d’Hoffmann – "Les oiseaux dans la charmille"
(Olympia) Sónia Grané

Barcarolle: "Belle Nuit, O Nuit d´amour"
(Giulietta) Sónia Grané / (Niklausse) Natalia Skrycka

Richard Rogers (1902-1979)
South Pacific – "Some enchanted evening"
Bartosz Araszkiewicz

Leonard Bernstein (1918-1990)
Candide − The Old Lady aria:"I am easily assimilated''
Natalia Skrycka

Kunigunde aria: "Glitter and be gay"
Sónia Grané / Natalia Skrycka

W.A. Mozart
Don Giovanni – "La ci darem la mano" (1756-1791)
Sónia Grané / Natalia Skrycka / Bartosz Araszkiewicz
 

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Auch 2016 erwarten Musikliebhaber auf Schloss Agathenburg wieder erlesene, virtuose, mitreißende Konzerte in Klassik und Jazz. Wer sich seine Tickets für die beliebte Reihe „Schlossmusik“ vorab sichern möchte, kann dies ab sofort mit den Abonnements tun – und dabei sogar noch etwas sparen!

Großes Schlossmusik-Abo (alle acht Konzerte): € 119,- / 90,-
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Die einzelnen Eintrittskarten sind übertragbar (ermäßigte Tickets ausgenommen).
 

Sónia Grané (Sopran)

Die portugiesische Sopranistin Sónia Grané ist seit 2015 ständige Gastsängerin an der Staatsoper Unter der Linden Berlin.
Die portugiesische Sopranistin Sónia Grané ist seit 2015 ständige Gastsängerin an der Staatsoper Unter der Linden Berlin.
Die portugiesische Sopranistin Sónia Grané ist seit 2015 ständige Gastsängerin an der Staatsoper Unter der Linden Berlin. Dort debütierte sie als Ännchen in Der Freischütz unter Alexander Soddy (Regie: Michael Thalheimer), Blonde in Die Entführung aus dem Serail mit Christopher Moulds, Barbarina in Le nozze di Figaro unter Gustavo Dudamel in der neuen Inszenierung von Jürgen Flimm, Echo in Ariadne auf Naxos, als Flora in Claus Guth’s Inszenierung von Benjamin Britten’s Turn of the Screw und als Blumenmädchen in Parsifal unter der Leitung von Daniel Barenboim (Regie: Dimitri Tcherniakov).
 
Sónia Grané war Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin und Stipendiatin der Liz-Mohn-Kulturstiftung von  2013 bis 2015. In dieser Zeit sang sie u.a. Papagena in Die Zauberflöte, Tebaldo in Don Carlo und Junger Hirt in Tannhäuser. In mehreren Werken des neuen Musiktheaters war sie in der Werkstatt der Staatsoper zu hören: u.a. Mascha in Schostakowitschs Moskau Tscherjomuschki, 1. Stimme in Lucia Ronchettis Oper Lezioni di tenebra, Sciarrinos Macbeth (Regie: Jürgen Flimm), David Robert Colemans Hans im Glück, wie auch Ernst Kreneks Tarquin.
 
Im Sommer 2015 war Sónia als Despina in Mozarts Così fan tutte bei den Bregenzer Festspielen zu erleben.
 
2011 absolvierte die Sängerin ihren Master in Gesang an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung. Anschließend belegte sie dort einen zweijährigen Opernkurs, den sie im Sommer 2013 mit Diplom abschloss. Während ihrer Londoner Zeit war sie mit Liedkonzerten und als Oratorien-Sängerin in so renommierten Konzertsälen wie der Wigmore Hall, King’s Place, St. John’s Smith Square, Saint-Martin-in-the-Fields, dem Purcell Room und dem Holywell Music Room beim Oxford Festival zu hören, wo sie 2011 den 1. Preis beim Oxford Lieder Wettbewerb gewann.
 

Natalia Skrycka (Mezzosopran)

Die Mezzosopranistin Natalia Skrycka
Die Mezzosopranistin Natalia Skrycka
Natalia Skrycka wurde am 3. Juli 1990 in Myslowitz in Polen geboren. Sie ist Absolventin der Karol-Szymanowski-Musikakademie Kattowitz in Polen in der Sologesangsklasse von Prof. Agata Kobierska. In der Spielzeit 2015/2016 und 2016/2017 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin, Stipendiatin der Liz Mohn Kultur-und Musikstiftung und Preisträgerin zahlreicher Gesangwettbewerbe auf nationaler und internationaler Ebene. Außerdem sie im Rahmen der Europäischen Opernakademie ENOA tritt an der Nationaloper in Warschau auf. Sie bildet sich in Meisterkursen und Gesangworkshops bei renommierten Lehrern fort. Es liegen von Natalia Skrycka Aufnahmen der Lieder von Stanisław Moniuszko mit Blasoktett unter der Leitung von Klaudiusz Jania für die Schlesische Oper in Bytom vor, sowie eine Einspielung aus Kempen vom Requiem d-Moll KV 626 von Wolfgang Amadeus Mozart und vom Requiem in c-Moll von Johann Michael Haydn unter der Leitung von Stefanie Hollinger, in denen sie die Altpartien sang. Natalia Skrycka arbeitete bereits mit der Schlesischen Philharmonie, der Breslauer Philharmonie und der Mährischen Philharmonie. Des Weiteren gibt sie Konzerte mit der "Institution für die Förderung und Verbreitung der Musik Schlesien"

Bartosz Araszkiewicz (Bass)

Der Bassist Bartosz Araszkiewicz
Der Bassist Bartosz Araszkiewicz
Bartosz Araszkiewicz ist Master-und Doktorat-Absolvent der Musikhochschule Karol Szymanowski in in Katowice im Fach Sologesang. In der Spielzeit 2015/2016 debütiert er als Stipendiat an der Volksoper Wien und seit September 2015 wird er von der Oscar Czerwenka Privatstiftung unterstützt. Weiterhin studierte er an der Akademie der Musik Karol Szymanowski in der Gesangsklasse von Prof. Feliks Widery. Er ist Preisträger vieler internationaler Gesangswettbewerbe wie dem der Oper Rubezahl in Karpacz oder der Opera Śląskain Bytom (Schlesische Oper in Polen) und alljährlicher Stipendiat des Rektors der Musikhochschule in Katowice für hervorragende künstlerische Leistungen. Seine ersten Auftritte auf der Bühne fanden in der Philharmonie in Zielona Góra statt; mit der Basspartie in "Die Schöpfung" von Joseph Haydn, der Opera "Nova" in Bydgoszcz in Ravels "L'Enfant et les Sortilèges".
 

Elisaveta Blumina (Klavier)

Die preisgekrönte Pianistin Elisaveta Blumina
Die preisgekrönte Pianistin Elisaveta Blumina
Die Echo Klassik Preisträgerin Elisaveta Blumina zählt zu den herausragenden Musikerinnen der jüngeren Generation, die unbeirrt von irgendeinem "Star-Kult" ihren eigenen Weg gehen wollen. Internationale Anerkennung erspielte sie durch Auftritte in der Carnegie Hall in New York, der Berliner Philharmonie und der Hamburger Laeiszhalle. Ihre 22 CD-Einspielungen festigten ihren Ruf als außergewöhnliche Interpretin. Seit 2013 gestaltet sie das Hamburger Kammermusikfest leidenschaftlich in der künstlerischen Leitung.
 

Eva Schramm (Moderation)

Die Moderatorin und ausgebildete Opernsängerin Eva Schramm
Die Moderatorin und ausgebildete Opernsängerin Eva Schramm
Eva Schramm studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart und Musikjournalismus an der Hochschule für Musik und Theater in München. Im Jahr 2002 wurde Eva Schramm Mitglied des Moderatoren-Teams bei BR-Klassik. Seit mehreren Jahren ist sie bei NDR Kultur und moderiert momentan die Sendungen „Klassisch unterwegs“, „Klassikboulevard“, „Das Sonntagskonzert“ und „Start – Junge Künstler live“. Für den NDR arbeitet sie außerdem als Autorin der Sendung „Das Opernkonzert“. Als Sopranistin gilt ihre Vorliebe besonders dem Oratorium. So sang sie in Deutschland und Frankreich Konzerte u.a. mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester und war außerdem bei Opernproduktionen als Despina (Cosi fan tutte/Mozart), Bubikopf (Der Kaiser von  Atlantis/Ullmann) und Barbarina (Figaros Hochzeit/Mozart) zu hören.
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