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Direkt an der Schlosseinfahrt baut Uwe Schloen (Jg. 1958) eine Bushaltestelle als begehbare Skulptur. Sie ist eine von zehn Stationen eines imaginären Busnetzes, das der Künstler in seinem Projekt „OK GO“ seit 2007 realisiert. Auf einer Strecke von 2500 Kilometern Länge zwischen Luxemburg und Estland verbindet die Arbeit West- und Osteuropa miteinander. In Agathenburg gestaltet Schloen die Haltestelle passend zur Schlossanlage wie ein Torhaus. Im Innenraum greift die Künstlerin Petra Fiebig (Jg. 1969) den Charakter eines Wartehäuschens auf und zeichnet mit dem Bleistift lebensgroße Bilder von möglichem Mobiliar direkt auf die Wände. Der heute in Zarnitz lebende Künstler ummantelt seine Haltestellen mit undurchlässigem Blei. Ein Material, das als alchemistisch und giftig gilt - aber auch bei wechselndem Licht seine Farbe ändert und alle Spuren, die sich im Lauf der Zeit sammeln, bewahrt.
Die Ausstellung wird gefördert aus Mitteln des Landes Niedersachsen und des Landschaftsverbands Stade.
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